Winterbiere ? 22.02.2020

Was ist eigentlich Winterbier?

Winterbier ist kein Bierstil im herkömmlichen Sinne, sondern Bier, das für diese kältere Jahreszeit gebraut wird. Meist von kleineren Brauereien werden sie pünktlich zur Saison ausgeschenkt und passen perfekt zur dunklen, kalten Jahreszeit.

Winterbiere sind meist etwas schwerer, dunkler und würziger. Nicht selten haben sie einen höheren Alkoholgehalt, um den kalten Wintertemperaturen entgegenzulenken. Der Geschmack ist oft intensiv und charakterstark, er kann dunkel, rauchig, würzig bis herb und oft auch malzig-süß sein. Noten von Kaminfeuer, Kaffee oder dunkler Schokolade sind typische Aromen, doch auch Wintergewürze (oft dieselben Gewürze wie in Glühwein), Karamell oder dunkle Trockenfrüchte.

Warum? Bei Winterbieren liegt die Betonung meist auf Malz statt fruchtigem Hopfen, wie es bei Sommerbieren wie dem IPA eher üblich ist. Je mehr Malz zugegeben wird, desto mehr Zucker kann vergoren werden – die Biere werden süßer und alkoholhaltiger. Natürlich gibt es aber immer Ausnahmen.

Typische Winterbier-Sorten

Die Biervielfalt ist natürlich riesig, folgenden Bierstile sind im Winter aber recht beliebt:

  • Porter und Stouts sind dunkle, malzige Biere. Karamell-, Kaffee- oder Schokoladennoten und etwas mehr Alkohol sind meist charakteristisch.
  • Auch Bockbiere sind alkoholhaltiger, vollmundig und oft etwas dickflüssiger, sie werden ab einer Stammwürze von 16°P definiert. Doppelbock, Eisbock, Weizenbock – die Bockbiervielfalt ist groß.
  • Barley Wine wird mit viel Gerste (Barley) gebraut. Der Alkoholgehalt ähnelt dem eines Weines – um das zu erreichen wird viel Malz beigemischt, damit mehr Zucker vergoren werden kann. Barley Wine hat einen süßen, malzigen Antrunk und einen ausgleichenden hopfenbitteren Abgang.
  • Dubbel, Tripel und Quadrupel sind typische, stärker eingebraute Kloster- und Trappistenbiere. Sie können über 10 % Alkohol (Quadrupel) enthalten – dafür sorgen viel Malz und zugegebener Zuckersirup. Doch nicht nur das, in Kombination mit belgischen Hefen entstehen fruchtige Noten, karamellige Süße und insgesamt faszinierende, komplexe Aromen.
  • Auch fassgereifte Biere werden im Winter gerne genossen.

Wie trinkt man Winterbiere?

Winterbiere werden langsam genossen und sollten nicht zu kalt getrunken werden, sonst können sich die Aromen nicht entfalten. Orientieren kannst Du Dich am Alkoholgehalt, das ist in etwa auch die richtige Trinktemperatur. Mehr Tipps erfährst Du im Artikel „Welche Trinktemperatur sollte Bier haben?„.

Artikel von BEERWULF.com

https://www.beerwulf.com/de-de/artikel-uber-craft-bier/winterbiere

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